Audit von Anwendung und Shop
Anwendung, Admin-Panel und Schnittstellen. Der Bericht sortiert alle Befunde nach Priorität und geschätztem Stundenaufwand.
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Sicherheit & Daten
Wir prüfen Code und Konfiguration, setzen die Korrekturen um und sorgen dafür, dass Ihre Anwendung stabil läuft und die technischen Vorgaben der DSGVO einhält.

Wir sichern Ihre Anwendung ab, damit Ihre Daten geschützt bleiben und das System an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Dabei wissen Sie jederzeit, wer Zugriff auf Ihre Daten hat, wie lange wir Backups aufbewahren und was in den ersten 24 Stunden nach der Meldung einer Datenschutzverletzung geschieht.
Überblick
Meist kommt es auf Kleinigkeiten an: ein öffentlich erreichbares Verzeichnis mit Quellcode, ein aktives Admin-Konto einer Person, die das Team verlassen hat, ein Plugin ohne Herstellersupport oder eine Testumgebung mit echten Daten, die in Suchmaschinen wie Google auftaucht. Wir prüfen jeden dieser Punkte und schließen die Lücke, bevor daraus ein Problem wird, damit Ihre Daten geschützt bleiben.
Wir lesen den Code und prüfen, wie die Anwendung auf Daten reagiert, die direkt an Server und API gehen und die Benutzeroberfläche umgehen – genau dort liegen Fehler, die auf den ersten Blick unsichtbar bleiben. Sie erhalten eine Liste der Fundstellen mit Dateiname, Beschreibung und Priorität, damit Sie wissen, was zuerst behoben werden sollte und wie viele Stunden das dauert.

XSS, SQL-Injection, IDOR, Endpunkte ohne Berechtigungsprüfung.
Persönliche Konten mit MFA, Secrets im Passwortmanager, Rotation bei jedem Wechsel im Team.
nginx, TLS 1.2/1.3, HSTS, Let's-Encrypt-Zertifikate mit automatischer Verlängerung.
Logs 90 Tage, Backups 30 Tage, Wiederherstellungstest einmal pro Quartal.
Vom einmaligen Audit über die Bereinigung nach Malware-Befall bis zur laufenden Betreuung Ihrer Umgebung.
Anwendung, Admin-Panel und Schnittstellen. Der Bericht sortiert alle Befunde nach Priorität und geschätztem Stundenaufwand.
Wir analysieren den Code manuell, weil die gravierendsten Fehler in der Logik der Anwendung stecken – ein automatischer Scanner übersieht sie, weil formal alles funktioniert.
Passwörter und Zugangsschlüssel verschieben wir aus dem Code in einen sicheren Passwortmanager, prüfen die Berechtigungen und tauschen die Schlüssel aus, damit nur berechtigte Personen Zugriff auf das System haben.
Wir konfigurieren den Server (nginx, TLS 1.2/1.3, HSTS und CSP) und schirmen Admin-Panel sowie interne Dienste von der öffentlichen Adresse ab, damit jede Verbindung verschlüsselt ist und nur vertrauenswürdige Personen Zugang haben.
Backups speichern wir außerhalb des Produktivservers und verschlüsseln sie vor der Übertragung. Einmal pro Quartal spielen wir sie auf einer frisch aufgesetzten Maschine zurück, damit Sie sicher sein können, dass sie sich bei einem Ausfall schnell wiederherstellen lassen.
Wir entfernen versteckte Backdoors aus WordPress und schließen die ausgenutzte Lücke, damit das System nach der Bereinigung dauerhaft sauber bleibt.
Methodik
Diese Checkliste arbeiten wir in jedem Audit ab. Dazu kommen Punkte, die sich aus dem Aufbau Ihrer konkreten Anwendung ergeben.
Befunde
Diese 12 Schwachstellen tauchen in Audits am häufigsten auf – deshalb prüfen wir sie in Ihrem System als Erstes.
.git, Datenbank-Dumps und ZIP-Archive unter einer öffentlichen AdresseUnsere Grundsätze
Dieselben acht Fragen stellen wir jedem Dienstleister, bevor er Zugriff auf unsere Infrastruktur erhält.
Ausschließlich persönliche Konten mit SSH-Schlüsseln und MFA. Auf die Produktion greifen zwei namentlich benannte Personen zu, alle anderen arbeiten in der Testumgebung. Die Konten laufen am letzten Tag der Zusammenarbeit ab. Secrets und .env-Dateien liegen ausschließlich im Passwortmanager, mit Zugriff pro Projekt, außerhalb von Repository und Messengern. Die Schlüssel rotieren wir nach jedem Wechsel im Team.
In Rechenzentren im EWR – in Warschau oder Frankfurt. Die Festplatte des Servers ist verschlüsselt, der Datenverkehr läuft über TLS 1.2/1.3 mit erzwungenem HSTS. Backups verschlüsseln wir vor der Übertragung in einen externen Speicher, und die Schlüssel dafür liegen außerhalb des Servers, zu dem sie gehören. Die Liste der Unterauftragsverarbeiter mit Namen senden wir Ihnen auf Anfrage.
Vollsicherung einmal täglich, inkrementelle Sicherung stündlich, Aufbewahrung 30 Tage. Einmal pro Quartal spielen wir ein Backup auf einem frisch aufgesetzten Server ein und messen die Wiederherstellungszeit, weil erst ein erfolgreich zurückgespieltes Backup die Gewissheit gibt, dass es im Ernstfall funktioniert. Logs bewahren wir 90 Tage auf, ohne Passwörter, Tokens und Ausweisnummern: Wir filtern nach Feldnamen, bevor etwas auf die Festplatte geschrieben wird.
Nur in anonymisierter Form. Vor jedem Dump läuft ein Skript, das E-Mail-Adressen, Rufnummern, Dokumentnummern und Zahlungsdaten anonymisiert; es bleibt in Ihrem Repository. Produktion, Staging und lokale Umgebungen haben eigene Datenbanken, Schlüssel und E-Mail-Konten. Im Staging ist der E-Mail-Versand nach außen gesperrt.
Jeder Pull Request wird von einer zweiten Person geprüft – nach dem Vier-Augen-Prinzip bringt niemand eigenen Code allein in die Produktion. Die CI-Pipeline führt Tests, statische Analyse und einen Scan der Abhängigkeiten aus (composer audit, npm audit). Abhängigkeiten aktualisieren wir monatlich, Schwachstellen ab CVSS 9,0 patchen wir innerhalb von 72 Stunden, auch am Wochenende.
Vor jedem Deployment erstellen wir einen Datenbank-Dump und taggen die Version. Ein Rollback ist ein einziger Befehl und kostet weniger als eine Minute Ausfallzeit. Freitags ab 15:00 Uhr gilt für die Produktion ein Deployment-Stopp. Das Monitoring binden wir in Ihren Slack-Kanal ein – einen Alarm zu einem 500-Fehler sehen Sie in derselben Minute wie wir. Auf kritische Störungen reagieren wir innerhalb von 4 Arbeitsstunden.
Bei Verdacht auf eine Datenschutzverletzung informieren wir Sie innerhalb von 24 Stunden nach der Entdeckung, damit Sie die Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde innerhalb der gesetzlichen 72 Stunden (Art. 33 DSGVO) schaffen. Sie erhalten Umfang und Kategorien der Daten, den Zeitraum, die Liste der Systeme und eine Beschreibung dessen, was bereits geschlossen ist. Bei einem Einbruch sichern wir zuerst die Logs: Sie zeigen, über welchen Weg jemand eingedrungen ist, und so schließen wir genau diesen Weg dauerhaft.
Wir nutzen Business-Versionen von KI-Tools, bei denen der Anbieter vertraglich ausschließt, dass Modelle mit den übermittelten Daten trainiert werden. Secrets, .env-Dateien und Produktivdaten geben wir dort grundsätzlich nicht ein. Wenn Ihre Richtlinie KI-Tools vollständig untersagt, arbeiten wir ohne sie und bestätigen Ihnen das vor Projektstart.
Aufbewahrung
Die Tabelle gilt für die Infrastruktur von LifeDigital. Daten in Ihren eigenen Systemen bleiben bei Ihnen.
| Was | Speicherort | Absicherung | Wie lange |
|---|---|---|---|
| Code und Versionshistorie | Ihr Repository auf GitHub | Persönliche Konten, MFA, verpflichtendes Code-Review | Arbeitskopie wird 30 Tage nach Ende der Zusammenarbeit gelöscht |
| Backups der Produktivdatenbank | Externer Speicher im EWR | Vor der Übertragung verschlüsselt, Schlüssel außerhalb des Servers | 30 Tage |
| Datenbank-Dump vor dem Deployment | Deployment-Server | Verschlüsselte Festplatte, zwei persönliche Konten | 14 Tage |
| Anwendungslogs | Anwendungsserver | Filter für Felder mit Passwörtern, Tokens und Ausweisnummern | 90 Tage |
| Secrets und Konfiguration | Passwortmanager, Zugriff pro Projekt | Rotation bei jedem Wechsel im Team | Bis zum Ende der Zusammenarbeit |
Ende der Zusammenarbeit
Innerhalb von 30 Tagen löschen wir Repository-Kopien, Datenbank-Dumps und Arbeitsdateien und bestätigen Ihnen das schriftlich mit Datum. Sie erhalten eine Liste der zu deaktivierenden Konten und der zu rotierenden Schlüssel. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO unterzeichnen wir, bevor wir das erste Passwort erhalten, damit die Regeln vom ersten Tag der Zusammenarbeit an klar sind.
Transparenz
Ein Zertifikat nach ISO 27001 oder einen SOC-2-Bericht besitzen wir nicht, und das sagen wir offen. Wenn Ihr Einkauf ein solches Dokument verlangt, schreiben Sie es uns gleich in Ihrer ersten Nachricht, damit Sie sofort wissen, ob eine Zusammenarbeit diese Anforderungen erfüllt.
Penetrationstests führen wir nicht selbst durch, weil das eine eigene Disziplin mit eigenen Werkzeugen und eigener Haftung ist. Wir empfehlen Ihnen ein darauf spezialisiertes Unternehmen, setzen die Korrekturen aus dessen Bericht um und lassen dieselben Punkte erneut testen.
Volle DSGVO-Konformität sichern wir nicht zu, weil Konformität Ihre gesamte Organisation betrifft – Verarbeitungsverzeichnis, Rechtsgrundlagen, Verträge. Wir verantworten die Mechanismen auf unserer Seite und sorgen dafür, dass die Anwendung diese Vorgaben einhält. Die Datenschutzerklärung verfasst Ihre Rechtsberatung, und wir liefern die Fakten, auf die sie sich stützt.
Geben Sie curl -I https://ihre-domain.de ein und prüfen Sie, ob der Header Strict-Transport-Security gesetzt ist. Genauso prüfen wir jedes System, das wir ausliefern – und genauso können Sie uns prüfen. Auf Anfrage senden wir Ihnen noch am selben Werktag:
Ablauf
Wir erfassen Versionen, Abhängigkeiten, Schnittstellen und wer worauf Zugriff hat. Außerdem legen wir fest, welche Bereiche während der Tests unangetastet bleiben.
Code-Review und kontrollierte Missbrauchsversuche auf einer Kopie der Umgebung. Jeder Befund erhält eine Priorität und eine Stundenschätzung.
Wir setzen die Korrekturen zuerst außerhalb der Produktion um und sichern sie mit Regressionstests ab. Die Reihenfolge stimmen wir mit Ihnen ab.
Wir prüfen dieselben Punkte erneut und schließen den Bericht ab. Danach folgen Monitoring, Updates und Backups.
Vorfall
Zuerst sichern wir ein Abbild des Systemzustands und die Logs, dann sperren wir den Zugang und suchen den Einstiegspunkt. Die Lücke schließen wir, bevor wir die schädliche Datei entfernen, damit das Problem nicht zurückkehrt. Den Dienst stellen wir erst am Ende wieder her: Wir tauschen Passwörter und Schlüssel aus und prüfen auf versteckte Konten und eingeschleuste Weiterleitungen.
FAQ
Ja. Den Scanner nutzen wir als Ausgangspunkt für die eigentliche Analyse. Die gravierendsten Fehler stecken in der Logik der Anwendung: eine Anfrage an den Server ohne Berechtigungsprüfung, eine ID, die sich austauschen lässt, Daten aus dem Browser, die ungeprüft übernommen werden. Ein Scanner erkennt sie nicht, weil formal alles funktioniert – deshalb prüfen wir den Code manuell und zeigen Ihnen, was tatsächlich korrigiert werden muss.
Weil ein Audit-Befund in der Praxis eine Anleitung zur Ausnutzung der Lücke ist – veröffentlicht schadet er dem Inhaber des Systems auch nach der Korrektur, da derselbe Fehler meist an mehreren Stellen desselben Codes steckt. Deshalb sprechen wir über Fehlerklassen, unsere Audit-Checkliste und unsere eigenen Zugriffsregeln – dieselben, die wir auch bei Ihnen anwenden.
Ja, der Bericht gehört Ihnen und enthält keine Klauseln, die das einschränken. Jeder Eintrag nennt die Fundstelle im Code und beschreibt die Korrektur, sodass Ihr eigenes Team oder ein beliebiger Dienstleister die Korrekturen umsetzen kann.
Schreiben Sie uns an [email protected], bevor Sie etwas bereinigen. Anhand unveränderter Dateien und Logs stellen wir fest, über welchen Weg jemand eingedrungen ist, und schließen ihn. Wir sichern den aktuellen Zustand, suchen den Einstiegspunkt, entfernen versteckte Backdoors und schließen die Lücke, damit das System wieder stabil läuft.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: August 2026. Inhaltliche Änderungen kennzeichnen wir. Wenn sich die Aufbewahrungsfrist, der Hosting-Anbieter oder das Verfahren zur Meldung von Datenschutzverletzungen ändert, schreiben wir das hier ausdrücklich dazu.
Schreiben Sie uns, auf welcher Technologie Ihre Anwendung läuft und was Sie klären möchten. Innerhalb eines Werktags antworten wir mit Rückfragen, danach folgen Audit-Umfang und Starttermin. Bei Verdacht auf einen Angriff melden wir uns noch am selben Tag.